28.12.2023: Das Jahr 2023 wurde ergänzt!
20.12.2023: Die Jahre 1939-1941 sind online!
12.12.2023: Die Jahre 1918-1919 sind nun online!
11.12.2023: Die Jahre 2016-2020 sind online!
05.12.2023: Das Jahr 1952 ist online!
01.12.2023: Die Jahre 1952-1955 sind online!
30.11.2023: Die Jahre 1952-2006, 2008, 2011-2015 sind online!
23.11.2023: Die Jahre 1932-1937 sind online!
23.11.2023: Die Jahre 1912-1914 sind online!
23.11.2023: Die Jahre 1931-1932, 1934-1935 sind online!
23.11.2023: Die Jahre 1907-1908 sind online!
23.11.2023: Die Jahre 1909-1912 sind online!
23.11.2023: Das Jahr 1913 ist online!
23.11.2023: Die Jahre 1949-1951 sind online!
23.11.2023: Die Jahre 1921-1923, 1925-1927 sind online!
22.11.2023: Die Jahre 1885-1890 sind online!
20.11.2023: Die Jahre 1930-1938 sind online!
11.10.2023: Die Jahre 1953-1957 sind online!
03.10.2023: Die Jahre 1915-1941 sind online!
25.09.2023: Die Jahre 1877-1883, 1890, 1894-1919, 1926-1931 sind online!
Gleich vorweg wünscht Ihnen das ANNO-Team frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr! Damit 2024 auf jeden Fall gut verläuft, haben wir für Sie wertvolle Tipps zusammengetragen.
"In keiner Zeit des Jahres stehen die Volksbräuche in größerer Blüte, als in den Tagen von Weihnachten bis Neujahr“ (Kärntner Landbote, 1. Jänner 1910, Seite 2). So sollen die Wetterverhältnisse des kommenden Jahres mit Hilfe von zwölf Zwiebelringen vorhergesagt (vgl. ebd.) oder etwas über den zukünftigen Ehepartner herausgefunden werden (vgl. Unterkärntnerische Nachrichten, 3. Jänner 1906, Seite 2). Diverse Bräuche sollen das Glück beschwören und für Wohlstand und reiche Ernte im neuen Jahr sorgen. „Wendet man sie an, so kehren große Vorteile ein in Haus und Hof, Küche und Keller, Flur und Feld, Gut und Garten, Scheune und Schrein“ (Niederösterreichischer Grenzbote, 2. Jänner 1927, Seite 2). Die Tragfähigkeit der Obstbäume könne durch Strohschleifen und Mistelzweige positiv beeinflusst werden (vgl. ebd.). Der Gesundheit der Pferde sei in der Neujahrsnacht gestohlener Grünkohl zuträglich (vgl. Kärntner Landbote, 1.Jänner 1910, Seite 2). Außerdem müsse von den zu Silvester aufgetragenen Speisen unbedingt ein Rest bis ins neue Jahr aufbehalten werden, sonst drohe Mangel das ganze Jahr hindurch (vgl. ebd.). Auskunft über Glück und Unglück im neuen Jahr gibt auch das Bleigießen, „[d]ie bekannteste Sitte, die sich über alle Städte und Länder verbreitet hat“ (Wiener Magazin, 1930, Heft Jänner, Seite 24).
„Der Lärm am Silvesterabend ist […] uralter Herkunft. Er bezweckte die Verscheuchung der bösen Geister“ (Vorbachs Frauenzeitung, 1935, Heft 7, Seite 7). Die diesbezüglichen Bräuche variieren von Region zu Region. „Was aber sonst an Schießen, Feuerwerk, Rasseln, Rattern, Grölen, Peitschenknallen in Dorf und Stadt geleistet wird, muss den Dämonen wirklich auf die Nerven fallen, besonders wenn es mit Ausdauer die ganze Neujahrsnacht hindurch betrieben wird“ (ebd.). Als Festessen zu Silvester war und ist der Karpfen sehr beliebt, ist er doch nicht nur besonders schmackhaft, sondern soll auch Glück bringen. Bewahrt man einige Schuppen des Karpfens das ganze kommende Jahr in seinem Portemonnaie auf, soll dies Glück und vielleicht sogar Wohlstand bringen (Frauenfreude – Mädchenglück, 1929, Nr. 208, Seite 19).
Mit Bedacht ist der erste Tag des neuen Jahres zu verbringen, denn „[es h]errscht der Glaube, daß der erste Tag des Jahres einen bestimmenden Einfluß auf das ganze folgende Jahr habe. ‚Wie Neujahr, so das folgende Jahr‘, heißt es im Sprichwort“ (Westböhmische Tageszeitung, 31. Dezember 1933, Seite 3). In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen gelungenen Start ins neue Jahr!